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Hövding

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Hövding, das sind Airbags für Radfahrer. Die Idee zu Hövding entwickelten die beiden Industriedesignerinnen Anna Haupt und Terese Alstin in ihrer Master-Arbeit an der schwedischen Universität Lund.

Ein Helm, den man liebt

Grund für die Entwicklung war ein neues Gesetz in Schweden: Seit 1. Juli 2005 müssen dort alle Kinder unter 15 Jahren beim Radfahren einen Helm tragen. Im Zuges des neuen Gesetzes entwickelte sich eine Debatte über die Helmpflicht auch für erwachsene Fahrradfahrer. Das war für die beiden Gründerinnen Anlass, im Rahmen ihrer Abschlussarbeit zu erforschen, ob es auch einen Helm geben könnte, den die Menschen einfach gerne tragen, Pflicht hin oder her. So entwickelten sie ihr Konzept eines Airbag-Helms, für welches sie das Innovationsbron-Stipendium erhielten. Dadurch hatten sie die Möglichkeit, ihr Konzept zu einem realen Projekt weiterzuentwickeln. Mit diesem Projekt gewannen sie das Venture Cup und konnten die Hövding Sweden AB gründen.

Mittlerweile arbeitet ein Team aus 17 verschiedenen Spezialisten aus unterschiedlichen Fachrichtungen bei Hövding. Das Hauptbüro von Hövding steht in Malmö, in Kungälv gibt es eine kleine Zweigniederlassung. Die Produktion übernimmt die schwedische Firma Alva in ihren portugiesischen Fabriken.

Hövding Überzug Raven Obscure Unisex

Für die Entwicklung der Hövding-Airbags hat Hövding in Kooperation mit dem Airbag-Hersteller Alva tausende von Unfällen mit dem Fahrrad nachgestellt. Das so gewonnene Wissen lässt sich die Firma auch schützen: Sie ist Inhaberin zahlreicher Patente auf dem Gebiet der Airbag-Technologie.

Hövding ist Hightech für Fahrradfahrer

Wie funktioniert so ein Airbag für das Bike eigentlich? Man könnte ihn als aufblasbaren Helm beschreiben, der sich im deaktivierten Zustand in einem breiten Kragen verbirgt. Wenn der Hövding voll aufgeblasen ist, legt sich ein schützender Wulst wie eine Kapuze über Kopf und Nacken des Bikeser, eine breite Krempe schützt den Stirnbereich. Fast der gesamte Kopf wird ummantelt, ohne allerdings die freie Sicht einzuschränken. Dabei bläst er sich im Falle eines Sturzes ganz wie die bekannten Airbags für das Auto in Sekundenbruchteilen auf, so dass der Kopf geschützt ist, bevor es zu einem Aufprall kommen kann.

Damit der Hövding seine Schutzwirkung voll entfalten kann, ist er bis ins kleinste Detail auf seine Funktion hin optimiert. Er besteht aus extrem widerstandsfähigen Nylon-Gewebe, das nicht reißt, wenn es über den Boden geschleift wird. Er schützt einen viel größeren Teil des Gesichts und des Kopfes als ein gewöhnlicher Fahrradhelm. Bei der Entwicklung hat man sich an aktuellen Unfallstatistiken orientiert, um dort zu schützen, wo es am nötigsten ist. Wenn sich der Hövding aufgebläht hat, bleibt der Luftdruck in seinem Inneren für mehrere Sekunden stabil, um gegen einen wiederholten Aufprall gerüstet zu sein. Erst dann beginnt die Luft langsam zu entweichen. Der Gasgenerator ist in einem Halter am Kragen auf der Rückseite des Radfahrers angebracht. Es handelt sich um einen sogenannten Kaltgasgenerator, der mit Helium arbeitet.

Damit gewährleistet wird, dass der Hövding im richtigen Moment aufgeht, aber bei ungefährlichen Fahrsituationen nicht reagiert, ist ein komplexes Zusammenspiel aus Sensoren und Algorithmen am Werk. Zur Feinabstimmung des Systems wurden Unfälle mit Crash Test Dummys und Stuntmen simuliert als auch Daten von Testfahrern ausgewertet, die den Hövding in ihrem Radfahralltag einsetzen. Alle Airbags sind mit einer Blackbox ausgestattet. Nach einem Unfall kann man diese an die Firma senden und hilft so mit, für noch mehr Sicherheit zu sorgen. Fahrradalltag bedeutet aber nicht nur Radfahren, sondern alle Bewegungsmuster, die damit zusammen hängen. Also auch Laufen, Treppen steigen oder Vorwärtsbeugen, um Dinge vom Boden aufzuheben. Damit ist gewährleistet, dass das Hövding in allen Unfallsituationen reagiern und in allen anderen nicht. Nur in dem höchst unwahrscheinlichen Fall, dass dem Unfall keine messbare Bewegung des Radfahrers voraus geht, würde ein Hövding keinen Schutz bieten. Etwa dann, wenn ein Objekt von oben gerade auf den Radfahrer fällt, da auch der Radfahrer in so einer Situation keine Chance zu einer Reaktion hätte.

Einfach und komfortabel

Die Bedienung des Hövding ist denkbar einfach. Um den Hals legen, Reißverschluss schließen, fertig! Damit der Kragenairbag korrekt funktioniert, muss der Reißverschluss vollständig geschlossen sein. Im Griff des Reißverschlusses ist ein Schalter, der den Hövding aktiviert, wenn er mit dem Druckknopf arretiert wird. Genauso wird der Airbag deaktiviert, wenn der Druckknopf im Griff des Reißverschlusses gelöst wird. Mit LEDs an der Frontseite wird der Ladezustand des Akkus angezeigt, sie sind auch Indikatoren dafür, ob der Airbag-Kragen ein- oder ausgeschaltet ist. Der Akku kann übrigens einfach per USB-Kabel geladen werden. Um ganz sicher zu gehen, wird ein niedriger Ladezustand nicht nur durch die LEDs angezeigt: Zusätzlich zur optischen Anzeige signalisiert ein Warnton eine unzureichende Stromversorgung.



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