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VOTEC Gravel Fondo 2017 – Eine gelungene Fortsetzung im Nordschwarzwald

Wie plant man eigentlich bei Hollywood die Fortsetzung eines Publikumserfolgs? Wir wissen es nicht genau. Aber wir müssen es zugeben: Nach dem überwältigenden Feedback zur Premiere des VOTEC Gravel Fondos im letzten Herbst haben wir uns schon gefragt, ob die Fortsetzung den gleichen Drive haben würde. Die Erwartungen waren hoch gesteckt. Bedenken waren völlig unbegründet. Auch in der 2. Auflage konnte der einzigartige Gravel-Event von den VOTEC vollauf überzeugen. Wir von Brügelmann freuen uns, von Anfang an als Unterstützer an Bord zu sein und sind uns ganz sicher, mit ihrem entspannten Eventkonzept ist das VOTEC Gravel Fondo ein Serien-Hit mit einzigartigem Vibe, den jeder Gravelbike-Fan unbedingt auf dem Schirm haben sollte.

Wer beim 2. VOTEC Gravel Fondo in Baiersbronn selbst am Start war, wird bei den folgenden Zeilen und Bildern wissend in sich hinein lächeln können. Wer dieses Jahr die VOTEC Gravelbike-Sause im Nordschwarzwald Jahr verpasst hat, der bekommt von unserem kleinen Rückblick hoffentlich jetzt schon Lust auf eine Episode 3 über Schotterwege, Straßen und flowige Trails.

Wir empfehlen in jedem Fall: Unbedingt dem STRAVA Gravel Fondo-Club beitreten und so rechtzeitig informiert sein, wie, wo und wann eine Fortsetzung ansteht.

Zum Gravel Fondo


Man könnte meinen, auch an einem Freitagabend passiert auch im Zentrum der kleinen Gemeinde Baiersbronn nicht allzu viel. An den meisten Wochenenden mag das auch stimmen, abgesehen von ein paar späten Wanderern und Gästen der lokalen Pizzeria. Anders sieht es aus, wenn am Wochenende das VOTEC Gravel Event ansteht, und plötzlich weit über 100 Gravelbike-Fans von fern und nah in den Nordschwarzwald führt.

Nach einer beeindruckenden Event-Premiere 2016 im äußersten Süden des Schwarzwalds, nur einen Steinwurf entfernt vom Feldberg bei Freiburg im Breisgau, hatten die Macher des Gravel Fondos in diesem Herbst zwei große Tagesstrecken rund um die Hornisgrinde für Gravelbike-Fans maßgeschneidert. Organisatorischer Dreh- und Angelpunkt des Gravel-Wochenendes: der Rosenplatz in Baiersbronn. Bereits am Freitagabend versetze der VOTEC Gravel Fondo Tross das Städtchen in ungewohnte Betriebsamkeit. Die Akkreditierung und Startnummernausgabe führte zahlreiche Teilnehmer zur Tourist-Information. Wer vorab eines der GPS-Geräte vom Mit-Unterstützer Wahoo reserviert hatte, de bekam dort sein Navigations-Tool samt vorinstallierten Strecken für den Samstag und Sonntag in die Hand.

Testwillige Gravel Fondo Teilnehmer die auf den nächsten beiden Tagen ein VOTEC VRX Gravelbike im natürlichen Lebensraum auf Herz und Nieren prüfen wollten, bekamen hier auch ihr vorab verabredetes Bike ausgehändigt. Kurzfristig mutierte der Rosenplatz zur Teststrecke. Es wurden die ersten Runden mit den Gravelbikes gedreht und in gelöster Stimmung fachgesimpelt: ein sehr entspannter Start ins Wochenende mit jeder Menge Vorfreude auf die kommenden zwei Tage für Gravel Fondo Neulinge und „alte Hasen“ die im vergangenen Herbst schon am Start standen.

Nur eine Frage hing für alle Teilnehmer und die Orga-Crew gleichermaßen in der Luft: Wie wird das Wetter wirklich? Die offiziellen Wetterprognosen für die kommenden beiden Tage klangen eher nach „epic conditions“ und gaben reichlich Diskussionsstoff unter den Fahrern. Mit großer Wahrscheinlichkeit würden sowohl die Regenjacke als auch unser Brügelmann Ass Guard zum Einsatz kommen. Aber weder Gravel-Piloten noch ihre Bikes sind aus Zuckerwatte. Und etwas Dreck gehört ja auch irgendwie dazu. Der nächste Morgen würde die Antwort bringen.



Willkommen im Schwarzwald – wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Samstagmorgen 9 Uhr in Baiersbronn: Tiefer Nebel liegt über dem Städtchen und vermischt sich mit feinem Regen. Der vorfreudigen Stimmung tat der nass-kalte Schwarzwaldmorgen aber keinen Abbruch. Verantwortlich für die lockere Stimmung war sicher auch der Moderator: Rik Sauser, Chef des Orga-Partners Sauser Events höchstpersönlich, agierte als Moderator und hatte schon am frühen Morgen den ein oder anderen lockeren Spruch und zusätzlichen Tipp für die Teilnehmer parat.

Wie schon im vergangenen Jahr war von Rennhektik wenig zu spüren – Dem entspannten Modus gemäß ging es ab 9.30 Uhr in kleinen Gruppen auf die 86 Kilometer lange Runde des Tages mit stattlichen 2.100 Höhenmetern. Sollte es bei diesen anspruchsvollen Bedingungen einigen Teilnehmern auf der zweiten Hälfte doch etwas zu viel werden, so stand eine verkürzte Streckenoption mit 69 Kilometern und etwa 400 gesparten Höhenmetern als Ausweichroute bereit. Wer aber nehmen der szenischen Route mit Gleichgesinnten auch richtig Druck machen wollte, dem boten fünf eigens angelegte STRAVA-Segmente an diesem Samstag reichlich Gelegenheit Druck zu machen. Nasswerden kann man auch prima unterwegs und beim Fahren wird einem zumindest warm. Los ging es auf die Strecke. Aus dem Tal führte die Strecke zunächst hoch aus die Überzwercher Hütte. Von dort aus rollten die Teilnehmer runter ins Langenbacher Tal und erreichten nach etwa 17 Kilometern im Sattel die erste von vier Gravel Fondo Verpflegungspunkten am heutigen Tag.

Nach kurzer Stärkung ging es in den langen Anstieg über Hinterlangenbach hinauf zum Seibelseckle – dem höchsten Punkt der ersten Gravel Fondo Runde. Während das erste STRAVA-Segment von den meisten Teilnehmern noch relativ entspannt angegangen wurde, war die Warmfahrphase spätestens mit diesem Aufstieg vorbei. Mittlerweile hat sich auch der Regen gelegt. Im Folgenden ging es nicht nur mit dem Wetter weiter aufwärts – Auch das Tempo auf den verbleibenden Strava-Stages zog an. Schließlich ging es hier nicht nur um den Sieg über den inneren Schweinehund sondern es wurde auch um Preise von Brügelmann, STRAVA und Wahoo gefighted.

Am Seidelseckle vertrieb der hervorragende Biosk-Kaffee auch beim Letzten den Herbstwetterblues aus Gesicht und Beinen. Sich lüftende Nebelschwaden bildeten mit dem Fernblick über den Schwarzwald eine stimmungsvolle Szenerie. Also doch eher „epic conditions“ statt Mistwetter. So macht Gravelbiken Spaß! Über feine und gröbere Schotterpisten flogen die Teilnehmer weiter und durften sich immer wieder an Ausblicken weit in den Ortenaukreis erfreuen. Man konnte wieder spüren wie gut das Format bei den Teilnehmern ankam. Alle die im letzten Jahr dabei waren und auch die neuen Teilnehmer zeigten sich wieder begeistert von der ausgewogenen und abwechslungsreichen Route mit ihren knackigen Eckdaten. #onroadoffroadrepeat ist kein Werbeslogan von VOTEC. Beim Gravel Fondo ist dieses Motto Programm und zauberte allen Teilnehmern gelichermaßen Schweißperlen und Lächeln ins Gesicht. Selbst kurze Schiebepassagen und Wiesen-Einlagen bremsten niemanden aus. Im Gegenteil, alle waren sich einig: Etwas Cyclocross-DNA gehört einfach dazu.

Das letzte STRAVA-Segment hielt für die meisten Fahrer noch einmal eine zornige Überraschung bereit. Mit der Ankunft an der Glasmännlehütte, 777 Meter über Seehöhe war aber auch diese Herausforderung bezwungen. Dort angekommen, markierten wehende Brügelmann-Fahnen die Zieleinfahrt. Der Kaffee-Bulli von Biosk kurz dahinter übte aber ganz offensichtlich eine ebenso starke Anziehungskraft aus wie das Ziel selbst. Viele fuhren direkt zum verdienten Cappuccino serviert ganz stilecht mit Schwarzwälder Kirschtorte. Erst nachdem alle Teilnehmer im Ziel waren fing es wieder an zu regnen was der Stimmung auf der gemütlichen Glasmännlehütte keinen Abbruch tat.

Nach einer anschließenden heißen Dusche für die Teilnehmer im Baiersbronner Freibad oder im Hotel, traf man sich am Abend zum gemeinsamen Barbecue auf der Glasmännlehütte wieder. Das Buffet hielt für jeden Geschmack etwas bereit: egal, ob man sich für das Rinderfilet mit Grillgemüsepfanne oder für das Putenfleisch entschied. Später versammelte man sich vor dem wärmenden Kaminofen und ließ den Abend bei kalten Getränken und herzlichen Gesprächen gemütlich ausklingen.



Nachdem sich der Himmel am Samstagabend abgeregnet hatte begrüßte uns der Sonntag von der sonnigen Seite mit dem erhofften Kaiserwetter. Dafür fiel für die müden Beine der Teilnehmer am Sonntagmorgen die Warmfahrphase weg. Schon kurz nach dem Start wurden die Muskeln durch eine Rampe in Baiersbronn mit voller Wucht aus dem Schlaf gerissen. Dieser erste Anstieg setzte den Ton für die gesamten 60 Kilometer und 1.500 Höhenmeter (50 km mit 1.250 hm für die verkürzte Option) des zweiten Gravel Fondo Tages.

Nicht nur auf den drei STRAVA-Segmenten des heutigen Tages – der gesamte Sonntag m Sattel war ein knackiges Auf und Ab mit großem Offroad- und Gravel-Anteil. Über abgelegene Schotterpassagen ging es zum ersten Trailabschnitt. Nach dem Zähne-Zusammenbeißen an der ersten Rampe waren spätestens hier wieder nur lachende Gesichter zu sehen. Einige versuchten sich daran den technischen Abschnitt ohne Fußabsetzen zu durchfahren und gerüchteweise haben es einzelne Teilnehmer auch geschafft. Mit reichlich Flow ging es weiter durch den Wald. Das nächste Ziel hieß wirklich Zuflucht, war eine kleine Ansiedlung mitten im Wald und für die Gravel Fondo Teilnehmer wartete dort eine Verpflegungsstation, die zum Innehalten einlud. Bis dahin waren noch einige Anstiege zu meistern. Es war wieder schön zu sehen wie alle Teilnehmer entspannt miteinander unterwegs waren.

Grüppchen um Grüppchen schossen durch den Wald, Pannen wurden kameradschaftlich gemeinsam versorgt, bei konditionellen Durchhängern motiviert statt attackiert. Da ist es wieder das entspannte Klassenfahrtfeeling was den besonderen Reiz vom letzten Jahr ausmachte. An der Verpflegungsstation, etwa bei Kilometer 37, hatte keiner echte Zuflucht nötig. Stattdessen machte sich heitere Gelassenheit breit und viel blieben gern etwas länger, um die Beine auszuruhen und die Sonne zu genießen.

Wieder im Sattel wartete eine längere Asphaltabfahrt über eine kleine Piste und nach anschließendem Auf und Ab die Talsohle. Von dort aus führte die Strecke die Teilnehmer über den Buhlbachsee zurück Richtung Baiersbronn. Nach 60 km Gravel-Vergnügen pur trafen nach und nach alle Fahrer auf dem Rosenplatz ein. Nach der Siegerehrung für die Gewinner der Stages und Biosk-Verköstigung im besten Gravel Fondo Style war es langsam Zeit Abschied zu nehmen. Als am späten Sonntagnachmittag auch die letzten Teilnehmer mit ihren Gravelbikes den Rosenplatz verließen, blieb der altbekannte Rosenplatz mit seinen Wanderern und Mountainbikern zurück, die es sich auf der Terrasse des kleinen Restaurants gemütlich gemacht haben. Vielleicht bleibt dem Baiersbronner Rosenplatz aber auch etwas VOTEC Gravel Fondo Charme erhalten. Wir zumindest sagen Danke für ein neues Gravelbike-Traumrevier.


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