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E-Bike spezifische Teile

Regelmäßig mit sportlichen 25 km/h auf einem MTB durchs Gelände zu düsen oder sehr steile Anstiege mit einem E-Rennrad beinahe problemlos zu erklimmen, macht unheimlich Laune. Jedoch steigen beim E-Antrieb auch die Beanspruchungen auf sämtliche Anbauteile. Durch das höhere Radgewicht und höhere Geschwindigkeiten verschleißen viele Teile schneller und sollten daher in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Viele Hersteller von Anbauteilen bieten bereits spezielle E-Bike-Parts an. Diese sind langlebiger und erhöhen Komfort und Sicherheit.

E-Bike spezifische Anbauteile für dauerhaften Fahrspaß

Um möglichst lange mit deinem Pedelec auf der Überholspur zu bleiben, benötigst du einen aufgeladenen Akku. Der Akku ist entweder am oder im Hauptrahmen bzw. am Gepäckträger des Fahrrads befestigt. Die am häufigsten verwendeten Akkus an E-Bikes sind Lithium-Ionen (Li-Ion) Akkus und unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller in Größe, Gewicht, Energiegehalt, Preis und im Batterie-Management-System. Sie können bequem an der eigenen Steckdose aufgeladen werden. Ladezeiten von 2 bis 5 Stunden sollen einkalkuliert werden, um einen leeren Akku wieder komplett aufzuladen.

E-Bike Komponenten


Sportliche E-Bikes, die mit höheren Geschwindigkeit unterwegs sind und dazu häufig deutlich mehr Gewicht auf die Waage bringen, werden zwar robuster konstruiert, bleiben aber nicht von einem erhöhten Verschleiß verschont. Elementare Fahrradkomponenten wie Ketten, Kettenblätter, Ritzel/Kassette und Scheibenbremsen werden besonders beansprucht und sollten daher regelmäßig überprüft und wenn nötig ausgetauscht werden.

E-Bike Ketten, Kettenblätter & Kassetten

Je nachdem, wie häufig du mit deinem E-Bike unterwegs bist und wie kräftig du in die Pedalen trittst, solltest du mindestens jedes halbe Jahr checken, wie beansprucht deine Kette ist. Sollte sie verschlissen sein, was du sehr einfach mit einer Kettenmesslehre nachprüfen kannst, tausche sie aus oder lass dir von einem Fachmann helfen. Tust du die nicht, verschleißen früher oder später auch Kassette sowie Kettenblätter und müssen ebenfalls erneuert werden. Lieber etwas eher und häufiger die Kette für nicht mal 20 Euro tauschen als gleichzeitig Kettenblatt, Kassette und Kette – hier können schnell mal mehr als 100 Euro fällig werden. Musst du einige Parts ersetzen, empfehlen wir dir auf E-Bike spezifische Teile zu setzen, die entsprechend gekennzeichnet und haltbarer sind und somit langfristig den Geldbeutel schonen.

E-Bike Reifen

Ein Großteil aller E-Bikes haben ein höheres Eigengewicht als ihre unmotorisierten Pendants. Außerdem fährt man mit Motorunterstützung höhere Durschnittgeschwindigkeiten. Daraus resultieren höhere Belastungen für die Reifen und eine verstärkte Materialabnutzung. Die Reifenhersteller haben darauf reagiert und bieten spezielle E-Bike Reifen für jeden Einsatzzweck an. Diese sind aus verschleißresistenterem Material gefertigt, pannensicherer, zumeist an den Seitenflanken markiert und bspw. an dem Schriftzug „E-Bike ready 25“ zu erkennen. Für dein E-MTB, E-Rennrad, E-Gravel- oder E-Crossbike haben wir in unseren Shop eine große Auswahl an E-Bike ready Reifen.

Hinweis: E-Bikes die bis maximal 25 km/h unterstützen, benötigen nicht unbedingt einen E-Bike ready Reifen. S-Pedelecs hingegen, die bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h beim Treten unterstützen, benötigen spezielle Reifen, um damit auf der Straße fahren zu dürfen. Diese Reifen müssen die europaweit gültige Kennzeichnung „ECE-R75“ vorweisen und sind bspw. erkennbar an der Bezeichnung „E-Bike ready 50“.


Scheiben- & Felgenbremsen für E-Bikes

Vor allem, wenn es bergab geht oder plötzlich sehr schnell reagiert werden muss, sollte man sich auf seine Bremsen verlassen können. An E-Mountainbikes sowieso, aber auch an den meisten E-Rennrädern werden hydraulische Scheibenbremsen verbaut, eher seltener Felgenbremsen. Um dauerhaft und in jeder Situation eine hohe Bremsperformance gewährleisten zu können, gibt es Bremsscheiben sowie Scheiben- und Felgenbremsbeläge speziell für E-Bikes. Bei Scheibenbremsen können bereits größere Bremsscheiben helfen. Einfacher und schneller ist der Wechsel zu E-Bike Bremsbelägen für Scheiben- und Felgenbremsen. Aber auch Bremsscheiben können sich abnutzen und sollten eine Mindeststärke, welche manchmal sogar auf der Bremsscheibe steht, nicht unterschreiten.
Spezifische E-Bike-Bremssättel und -hebel gibt es von Magura und SRAM, die bei Pedelecs und S-Pedelecs maximale Bremspower und beste Kontrolle bieten.
Hinweis: Hast du neue Bremsbeläge montiert, solltest du diese vor einer ersten Tour einbremsen, um eine optimale Bremsleistung erzielen zu können.


E-Bike Laufräder und Felgen

Laufräder bestehen aus Felgen, Speichen und Naben und werden u.a. nach Einsatzbereich und Gewicht optimiert. Rennräder rüstet man häufig mit leichten und aerodynamischen Laufrädern aus, Mountainbikes hingegen mit robusteren Varianten. Bei den motorisierten Bikes muss zusätzlich das höhere Eigengewicht und damit einhergehende höhere Belastungen bei der Entwicklung der E-Bike Laufräder beachtet werden. So entstehen spezifische Laufräder mit Felgen, die eine höhere Wandstärke aufweisen sowie mit belastbareren Speichen, Naben und Lagern ausgestattet sind. Die bekanntesten Laufradhersteller haben E-Bike Laufräder im Angebot, sind entsprechend gekennzeichnet und findest du in unserem Shop.


Sonstige E-Bike Teile: Fahrradsättel, Federgabeln & Griffe

Um den veränderten Belastungen an einem E-Bike gerecht zu werden (egal ob On- oder Offroad), tüfteln die Hersteller an immer spezifischeren E-Bike-Teilen. Dazu gehören u.a. Fahrradsättel, Federgabeln, und auch Griffe. Dass dies sinnvoll ist, zeigen unabhängige Tests in zahlreichen Magazinen und Erfahrungsberichte aus der Praxis.

Auch wenn sich diese speziellen E-Bike-Parts immer mehr etablieren, heißt dies nicht, dass sie schon standardmäßig an einem E-Bike vormontiert sind. Wer auf längere Haltbarkeit, höheren Komfort und mehr Sicherheit beim E-Biken setzt, dem empfehlen wir, auf E-Bike spezifische Sättel, Federgabeln oder Griffe zu wechseln.

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