Rennrad Kurbeln

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Rennrad Kurbel Shop

Man unterscheidet heute zwischen drei Kurbelsystemen. Die sogenannte Standardkurbel mit 39 und 53 Zähnen, die Kompaktkurbel, die mit 34 oder 36 und 50 Zähnen bestückt ist und seit ungefähr 10 Jahren erfreuen sich die Kurbeln mit drei Kettenblättern wachsender Beliebtheit.

Diese Version der Rennrad Kurbel kam ursprünglich von den Mountainbikern und es hat eine Weile gedauert, bis sich die konservativen Radrennfahrer mit dieser Version von Kurbel anfreunden konnten. Welche Kassetten man zu den Kurbeln wählt bleibt jedem selbst überlassen und richtet sich sicher auch nach dem Fitnessstand des Einzelnen. 11 bis 19 Zähne für die sehr sportlichen Radler bis hin zu 13 bis 29 Zähnen für die gemütlicheren Zeitgenossen. Jeder kann dazwischen die für ihn optimale Gängekombination finden.

Standardkurbeln haben den Nachteil, daß man mit dem kleinen Kettenblatt von 39 Zähnen einen Übersetzungsbereich hat, bei dem selbst Radprofis am Berg schwer ins Schwitzen kommen. Die meisten der Radsportler können bei einer Übersetzung von 39 Zähnen zu 25 Zähnen nicht dauerhaft mindestens 75 Umdrehungen per Minute durchhalten. Diese 75 Umdrehungen gelten als die Untergrenze für einen muskelschonenden bzw gelenkschonenden Tritt.

Kompaktkurbeln sind da deutlich vorteilhafter. Hier kann man nämlich prima mit z.B. einem 27er Ritzel arbeiten und bekommt dadurch ein sehr viel angenehmeres Übersetzungsverhältnis. Man kann natürlich auch größere Ritzel anwählen, dann allerdings ist man bei Shimano an der falschen Adresse. Deren Schaltwerke sind bei 27 Zähnen am Ende. Lediglich Sram bietet ein Ritzel mit 28 Zähnen an und Campagnolo sogar mit 29. Hierfür benötigt man dann aber auch die Campagnolo Schaltwerke. Man kann aber noch kleinere Übersetzungen erreichen, wenn man zu seiner Rennrad Kurbel einfach eine Kassette vom Mountainbike kombiniert. Das funktioniert aber auch nur mit einem Mountainbikeschaltwerk.

Besser ist da die Lösung mit der Dreifachkurbel. Denn mit den drei Blättern vorne lässt sich in jeder Situation und bei jeder Steigung die optimale Übersetzung wählen und muss nicht auf Mountainbikekomponenten zurückgreifen. Gut, die drei Blätter erhöhen das Gesamtgewicht um ca. 150 Gramm und die Kettenlinie kommt etwas nach außen. Dadurch wird die Rennrad Kurbel etwas breiter und der Q-Faktor (Abstand zwischen den beiden Außenkanten der Pedalgewinde) erhöht sich. Auch ist die Einstellung des Umwerfers etwas schwieriger. Auch benötigt diese Art der Rennrad Kurbel etwas mehr Übung und Aufmerksamkeit beim Schalten, will man einen zu schrägen Kettenlauf vermeiden.

Fazit: Für Freizeitsportler und Einsteiger empfiehlt sich die Kompaktkurbel, Rennradler und Profis fahren mit der Standard oder Dreifachkurbel am Besten!



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