Kurbeln & Innenlager
Das Fahrrad ist das wirkungsvollste Fortbewegungsmittel aller Zeiten und damit es dazu werden konnte, spielten viele Faktoren zusammen, so auch Kurbeln & Innenlager des Kurbelantriebs. Zu Kurbeln & Innenlager, also dem Kurbelantrieb, gehören die Kettenblätter und die Tret- oder Innenlager. Eingebettet im Tretlagergehäuse des Rahmens und mit geschraubten Lagerschalen anmontiert, ist es durch eine Tretwelle mit den Kurbeln verbunden. Es gibt verschiedene Breiten dieser Innenlager, die sich nach der Anzahl der Kettenblätter und Kurbelkröpfung sowie der Ausbildung der Vierkante von Achse und Kurbel richten, so gibt es auch spezielle MTB Innenlager. Bei Kurbeln & Innenlager unterscheidet man verschiedene Fahrrad Innenlager voneinander. Beim nur noch in alten Fahrrädern vorkommenden klassischen Konuslagern befinden sich die Kugeln zwischen Konus, einem kegelförmigen technischen Bauteil, und Lagerschale. Sie können mit Kontermuttern nachgestellt werden. Diese Kurbeln & Innenlager können selbsttätig ausgebaut und gewartet werden. Das wiederum ist bei Industrie- und Patronenlagern nicht möglich. Diese Kurbeln & Innenlager werden einfach ausgetauscht. Bei Industrielagern verlaufen Rillenkugellager zwischen zwei Passungen. Die linke Lagerschale dient der Einstellung des Innenlagerspiels und wird mit einem Gewindering fixiert. Die heute am häufigsten Anwendung findenden Patronenlager werden bereits vom Hersteller eingestellt und bei Unstimmigkeiten als Kurbelgarnitur komplett ausgetauscht. Bei Kurbeln & Innenlager die Kurbel am Innenlager zu befestigen, ist heutzutage veraltet, eher werden Kurbeln auf ein Vierkant gezogen und dann mit Hilfe von Kurbelschrauben fixiert. Seit 1998 gibt es eine spezielle Form für Kurbeln & Innenlager, die japanische Erfindung Kurbeln per Oktalink aufzunehmen. Die Zähne der Kurbelaufnahme fassen in die Zähne der passenden Kurbel. Bedauerlicherweise gibt es keine Normen bei den Kurbelgarnituren. Alle 1.000 Kilometer werden dann Kurbeln & Innenlager reif für eine kleine Inspektion und sollte auf ihre Spielfreiheit hin untersucht werden. Das Konuslager kann man selbst circa alle 6.000 Kilometer ausbauen, anständig reinigen, einfetten und wieder einbauen.